Bruno Lüntz

v. d. Bergschüir


Die Heisinger Bürger und besonders die Werbegemeinschaft „Wir für Heisingen“ e.V. trauern um    Bruno Lüntz.
Neben seinen zahllosen ehrenamtlichen Engagements war er seit vielen Jahren für die Werbegemeinschaft als Nikolaus und Osterhase unterwegs und es bereitete ihm eine besondere Freude, für Kinder da zu sein.
Er wurde am 7.8.1934 in Heisingen geboren und war von 1957 bis 1997 mit seinem Blumengeschäft und der Friedhofsgärtnerei selbständig. Nach dem 40jährigen Geschäftsjubiläum wurden beide Betriebe 1997 verkauft, das Blumengeschäft auf der Heisinger Straße wird mit seinem Namen weitergeführt.
Er unterstützte verschiedenste Vereine und Institutionen zum Beispiel durch Stiften des Blumenschmucks für Veranstaltungen, Feiern etc., er förderte Pfarrfeste, Karnevalsveranstaltungen, Auftritte des Kinderchores, Kirchengemeinden, Kolpingfamilie u.v.a.
Durch seinen einfühlsamen Umgang und sein freundliches Eingehen auf jeden Menschen verdiente er sich die Zuneigung seiner Mitbürger. Seine Prämisse war und ist: „Kinder und alte Menschen können sich häufig nicht helfen“ sie benötigen Hilfe. Für die Schüler der Carl-Funke-Schule war er immer da, vielfach auch als anonymer Spender von finanziellen Mitteln für Kinder, deren Eltern sich Freizeiten ihrer Kinder nicht leisten können, nach dem Motto: „Kein Kind bleibt zuhause“.
Über 40 Jahre betreute er einen Waisen aus dem Franz-Sales-Haus und lud ihn in sein Privathaus ein. Er setzte sich für krebskranke Kinder ein und mit der „Aktion Lichtblicke“ half er bei der Einrichtung des Hundertwasserhauses (Uni Klinik). Gemeinsam mit Schülern sammelte er Geld für Tschernobyl-Opfer. Er führte Schulklassen zu den interessanten geschichtlichen Plätzen, wie zum Beispiel „Haus Heisingen“ und hielt Vorträge über die alten Zeiten und erlebten Kriegsjahre.
Er hat die Restaurierung des Fliegerdenkmals in Heisingen initiiert und hielt Kontakt zu den Familien der im Krieg umgekommenen Soldaten. Er spendete für „Passo Fundo“ Brasilien und der Erzbischof von Brasilien Oswino Oth besuchte ihn. Er half Sitzbänke für eine kleine Landschule in Tansania/Afrika zu bauen.
Am Rosenmontag führte er den Karnevalszug der Carl-Funke-Schule durch Heisingen und engagierte sich bei der „Großen Karnevalsgesellschaft Gemütlichkeit, Heisingen“. Die vielen Tätigkeiten waren nur durch die Mithilfe seiner Frau möglich, die alles unterstützt und mitgetragen hat.
Für seine vielen ehrenvollen Tätigkeiten wurde er mit der „Götte-Medaille“ in Kupferdreh ausgezeichnet.

Nachfolgend eine Fotostrecke mit Bruno Lüntz:















_______________________________________________
Mit der Pflanzaktion in Kooperation von Sozialwerk des CVJM Essen und Werbegemeinschaft werden die Beetanlagen in der Heisinger Ortsmitte verschönert     

_______________________________________________________________________________